Etwa alle sechs Stunden wechseln Ebbe und Flut. Bei Niedrigwasser liegt der Meeresboden frei, durchzogen von Prielen, kleinen und großen Wasserläufen, die auch bei Ebbe Wasser führen. Wer hier barfuß unterwegs ist, spürt den weichen Schlick und entdeckt überall Spuren von Leben.
Auf jedem Quadratmeter leben unzählige Tiere: Wattwürmer, deren kleine Sandhäufchen du überall siehst, Herzmuscheln, Strandkrabben und Schnecken. Sie sind die Nahrung für Millionen Zugvögel, die im Frühjahr und Herbst im Wattenmeer rasten.
Nie ohne Führung
Das Watt sieht harmlos aus, ist es aber nicht. Die Flut läuft schnell auf, Priele füllen sich zuerst, und bei Nebel verliert man leicht die Orientierung. Geh deshalb nur mit einer ortskundigen Wattführung weit hinaus.




